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Berliner Architekturwelt 1899-1919
Die Fachzeitschrift Berliner Architekturwelt trug den Untertitel Baukunst, Malerei, Plastik und Kunstgewerbe der Gegenwart. Sie erschien zwischen 1899 und 1919 im Verlag Ernst Wasmuth AG Berlin unter Leitung der Architekten Heinrich Jassoy, Adolf Hartung, Ernst Spindler (bis 1914), Bruno Möhring (bis 1914) und Hans Schliepmann (Alleinherausgeber von 1914 bis 1919) und widmete sich speziell der Darstellung Berliner Bauten und den Arbeiten in Berlin tätiger Architekten. Die Berliner Architekturwelt wurde mit Ende des 1. Weltkrieges aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten eingestellt.

Die Zeitschrift bietet ein sich über 20 Jahre erstreckendes Panorama der Berliner Architektur der Gründerzeit und des Jugendstils sowie des damaligen Kunsthandwerks. Aufgrund ihres reichhaltigen historischen Bildmaterials ist die Berliner Architekturwelt eine unersetzliche, ja oft einzige Informationsquelle für zahlreiche durch den 2. Weltkrieg zerstörte Bauwerke und Innenausstattungen Berlins.

Online-Version der Berliner Architekturwelt



Wasmuths Monatshefte für Baukunst 1914-1931
Gegründet 1914 als:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst.
Zeitschrift für das künstlerische Bauen in Deutschland.
Seit 1930:
Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau


„Die wichtigste Architekturzeitschrift der Weimarer Republik“

1919 übernahm Heinrich de Fries, Architekt und Mitarbeiter von Peter Behrens beim Bau des AEG-Werkes, die Redaktion der Zeitschriften Städtebau und Wasmuths Monatshefte für Baukunst.

Ihm folgte ab 1924 Werner Hegemann als Herausgeber beider Zeitschriften.

Ab 1932 wurde die Zeitschrift unter dem Titel Monatshefte für Baukunst und Städtebau im Bauwelt-Verlag weitergeführt.

„Die außergewöhnlich hohe Zahl, stilistische Bandbreite und internationale Herkunft der besprochenen Bauten machten die von Hegemann redigierte Zeitschrift zur Ausnahmeerscheinung unter den zeitgenössischen Journalen. Mit einem literarisch-polemischen Kritikstil, der sich vom Manifest-Stil der Modernen scharf abhob, opponierte Hegemann gegen formalen Modernismus und akademische Traditionen und votierte für eine gemäßigte Moderne. Hegemann bewegte auch Andersdenkende, bei ihm zu schreiben. Er inszenierte Streitfälle um der anschließenden Beiträge und Diskussionen willen, und er kritisierte durch Auslassung - Architekten des Rings wurden selten besprochen - wie durch Protektion, etwa der Stuttgarter Schule. Auch darin heftig umstritten, sahen ihn die Initiatoren des CIAM gar als einen 'Erzfeind', reüssierte er mit der Belebung der Debatten, so dass Paul Westheim ihn 'einen geborenen Widersprecher' nannte. Zeitweise mit der konservativen Architektengruppe Der Block assoziiert, wandte Hegemann sich ab 1930 der großstädtischen Moderne der Mendelsohn und Luckhardt zu, in der er eine kommende Klassik erkannte, um sie nachdrücklich zu unterstützen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Hegemann)

Online-Version von Wasmuths Monatsheften für Baukunst



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