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| Being Object. Being Art. | |||
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Kulturen in ihrer Einzigartigkeit und Vielfalt zählen zum Reichtum dieser Welt – ebenso wie ihre materiellen Erzeugnisse. Dies spiegelt sich in den ethnographischen Sammlungen aus Afrika, Amerika, Südostasien, Ozeanien und Ostasien des Museums der Weltkulturen Frankfurt am Main wider. Von insgesamt etwa 67.000 Sammlungsobjekten werden 130 Werke mit herausragenden Fotografien vorgestellt. Aus der Fülle meist ähnlicher Objekte haben die Autoren nach individuell/subjektiven Gesichtspunkten besonders ausgefallene 'Ethnographica', Gebrauchs- oder Ritualgegenstände aus indigenen Gesellschaften, ausgewählt. Die Objekte in diesem Band werden nicht nur in einem ethnologischen Kontext gedeutet, sondern zugleich als Kunstwerke beschrieben und interpretiert. Um das Augenmerk des westlichen Betrachters auf die künstlerischen Qualitäten von Ethnographica zu lenken, werden sie hier gezielt als Ergebnisse indigener Ästhetik und indigenen Kunstschaffens dargestellt. Zum besseren Verständnis eines jeden Kunstwerks fragen die Autoren danach, in welcher Umgebung ein Werk entstand und von welchen Ideen über Farbe, Form, Symmetrie, Balance etc. die Künstler geprägt waren. Es ist das gemeinsame Ziel, das Außerordentliche, das Elaborierte, das Andere, das Perfekte oder gerade nicht Perfekte, das Harmonische oder das Beunruhigende an ihnen zu präsentieren. Die Bedeutung eines Objekts ist jedoch durch seine ursprüngliche Herkunft und Bestimmung nicht unveränderlich festgelegt. Mit dem Wechsel von Betrachtern und Besitzern verändern sich auch die mit dem Gegenstand assoziierten Ideen und Gedanken. Daher lässt sich die Wirkung eines Kunstwerks immer nur in der Auseinandersetzung mit den ästhetischen Vorstellungen und dem Vorwissen seines jeweiligen Betrachters nachvollziehen. Hier treffen die unterschiedlichen ästhetischen Konzepte indigener und europäischer Gesellschaften aufeinander und führen zu Reaktionen, die im Idealfall zwischen beiden Sichtweisen vermitteln. "Being Object. Being Art. Meisterwerke aus den Sammlungen des Museums der Weltkulturen Frankfurt am Main" verdeutlicht ein zentrales Anliegen der Autoren im Hinblick auf die Präsentation außereuropäischer Kunst: Für sie kann die viel diskutierte Frage "Kunst oder Kontext" nicht mit einem apodiktischen "Entweder-Oder", sondern nur mit einem "Sowohl-als-Auch" beantwortet werden. | |||
| ISBN | 978 3 8030 3336 9 |
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| Auflage | 1 |
| Author | |
| Erscheinungsdatum | 29. September 2009 |
| X | |||
| Gisèle Celan-Lestrange (1927-1991) Katalog der Werke | |||
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Gisèle Celan-Lestrange, 1927 in Paris geboren, studierte Malerei und Zeichnung an der renommierten Académie Julian und die Technik der Radierung im Atelier Friedlaender. Bis zu ihrem Tod 1991 lebte und arbeitete sie in Paris als freischaffende Graphikerin und Malerin. Wiederholt kooperierte sie mit Dichtern, vor allem mit ihrem Ehemann Paul Celan (1920-1970). Das Werkverzeichnis macht ihr hochrangiges künstlerisches Œuvre, das Arbeiten in diversen malerischen und graphischen Techniken umfasst, erstmals in seiner ganzen Vielfalt der Öffentlichkeit zugänglich. Gisèle Celan-Lestrange, née en 1927 à Paris, a fait des études de peinture et de dessin à la célèbre Académie Julian à Paris; à l'Atelier de Friedlaender elle a appris la technique de gravure. Jusqu’à sa mort, en 1991, elle a vécu et travaillé à Paris en tant qu'artiste indépendante dans la gravure, dans le dessin autant que dans la peinture. A plusieurs reprises elle a collaboré avec des poètes, en particulier avec son mari Paul Celan (1920-1970). Le catalogue de l'œuvre rendra son œuvre accessible au plus grand nombre. Cette œuvre de très haut niveau artistique regroupe des peintures et des gravures de différentes techniques. | |||
| ISBN | 978 3 8030 3332 1 |
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| Auflage | 1 |
| Author | |
| Erscheinungsdatum | 2. Oktober 2009 |
| X | |||
| Martin Elsaesser und das Neue Frankfurt Martin Elsaesser and the New Frankfurt | |||
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Das Begleitbuch zur Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt am Main vom 10. Oktober 2009 bis 31. Januar 2010. Die Publikation übernimmt eine Doppelrolle: Sie begleitet eine Ausstellung und dokumentiert ausführlich realisierte wie Projekt gebliebene Bauten des Architekten während seiner Zeit als künstlerischer Leiter des Hochbauamts in Frankfurt zwischen 1925 und 1932. Darüber hinaus vertieft sie Aspekte wie Elsaessers schwierige Rolle als maßgeblicher Mitgestalter des Neuen Frankfurt sowie die wirtschaftlichen, politischen und personellen Bedingungen seiner Amtszeit. Auch nähert sich das Buch dem Lehrer und (Familien-)Menschen Elsaesser an und unternimmt Exkurse in andere Schaffensphasen des Baukünstlers, der ein reiches Werk vor und wenige, aber hervorstechende Bauten nach der Frankfurter Phase hinterlassen hat. Die Analyse seiner Schriften spiegelt die Entwurfsauffassung eines Praktikers und Theoretikers wider, der sich als Vermittler zwischen Tradition und Moderne verstand. Ergänzend kommt das bisher umfangreichste Werkverzeichnis seiner (Um-)Bauten und Entwürfe für Frankfurt zwischen 1925 und 1954 hinzu. | |||
| ISBN | 978 3 8030 0705 6 |
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| Auflage | 1 |
| Author | |
| Erscheinungsdatum | 5. Oktober 2009 |
| X | |||
| Hans Schwippert Bonner Bundeshaus 1949 | |||
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"Ich wollte ein Haus der Offenheit, eine Architektur der Begegnung und des Gesprächs." (Hans Schwippert, 1949) Mit dem Bau des Bonner Bundeshauses setzt der Architekt Hans Schwippert im Jahre 1949, zeitgleich mit der Gründung der BRD, ein unmissverständliches Zeichen für ein gewandeltes Verständnis der parlamentarischen Repräsentanz in einem neuen Staat. Transparent und lichtdurchflutet, die Parlamentariersitze in kreisförmiger Anordnung, bescheiden in der Ausstattung sollte der Plenarsaal in Bonn ein klares Gegenbild zur pompösen Machtinszenierung des Nationalsozialismus und seines diktatorischen Unrechtsstaates sein. Das zunächst als Provisorium von Bundestag und Bundesrat geplante Gebäude-Ensemble geriet gleichwohl bald in die Kritik der Politiker, unter anderem von Kanzler Konrad Adenauer. Gegensätzliche Vorstellungen von Tradition und Fortschritt lassen sich an der Korrespondenz unmittelbar ablesen. Schwippert formuliert darin ein unmissverständliches Plädoyer für eine demokratische Moderne und ihre architekturräumlichen Symbole. 1987 erfolgte der fatale Beschluss zum Abriss des Plenarsaals. Somit ist ein sinnlich präsenter Referenzpunkt der demokratischen Anfänge nach 1945 für das kollektive Gedächtnis verschwunden. Die Erinnerung an den identitätsprägenden Bau der Nachkriegszeit ist nur noch medial erfahrbar. "Zeitgeschichte wird anhand eines Gebäudes nachvollziehbar. Der Lebenszyklus des Bundeshauses wird vom Planungs- und Bauablauf bis hin zum Abriss dokumentiert. Das Buch hat einen klaren Aufbau mit wenigen Mitteln ohne falsches Pathos. Anhand der Abbildungen des Briefwechsels von Architekt und Auftraggeber wird auch ein Stück Sozialgeschichte vom Umgang des Bauherrn mit dem Architekten aufgezeigt." (Jurybegründung des DAM Architekturbuchpreises 2009) | |||
| ISBN | 978 3 8030 0713 1 |
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| Auflage | 1 |
| Author | Gerda Breuer |
| Erscheinungsdatum | 7. September 2009 |
| X | |||
| Wohnen 50 plus | |||
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Was erwarten Menschen, die älter werden, aber noch nicht alt sind, von ihrer Wohnung? Was bewegt sie bei einem Wohnungswechsel in dieser Lebensphase? – Oft verändern sich gerade die Lebensumstände; man weiß jetzt auch genauer als früher, was einem wichtig ist. Lebenssituation, Lebensstil und finanzielle Möglichkeiten bestimmen die Qualitätserwartungen, Motive und Entscheidungen. Anforderungen, die in späteren Jahren relevant sein werden, spielen schon eine Rolle, sind aber nicht alleiniges Kriterium – man will es vor allem nicht „altenspezifisch“. Gibt es nun – in angemessener Zahl und Qualität – für diese Menschen auch geeignete Wohnungen? Porträts von Vertretern der Generation 50 plus und ihrer Wohnungen zeigen in diesem Band in Text, vielen Fotos und Plänen konkrete Beispiele in unterschiedlichen Städten und Konstellationen: In der Stadt attraktiv zur Miete wohnen – Umbau als Chance; Sicher auf alle Fälle – auf Dauer günstig wohnen in der Siedlung; Hochwertige Eigentumswohnungen – Neubau in der Innenstadt; Baugemeinschaften – individuell und gemeinsam planen und bauen. Aus den Beispielen werden übergreifende Qualitätsanforderungen abgeleitet. Daten und Fakten mit zahlreichen Grafiken zu Bevölkerungsentwicklung, Umzugsverhalten, Mobilität, Sozialstruktur, Wohnungswahl sowie eine Auseinandersetzung mit Milieus, Wohnstilen, Marktsegmenten, mit Schlüsselfragen des Wohnens und der Generation 50 plus liefern weitere Anhaltspunkte. Angesprochen sind Interessierte aus Wohnungswirtschaft, Architektur und Stadtplanung, Kommunen, Verwaltung, Politik und Wissenschaft, aber auch alle anderen, die sich mit dem Älterwerden und seinen Qualitätsanforderungen auseinandersetzen wollen. WEEBER+PARTNER, das seit 1969 bestehende Institut, sieht seine Aufgabe im Planen, Forschen, Beraten und Moderieren in den Bereichen Stadt- und gesellschaftliche Entwicklung, Bauen, Wohnen und Infrastruktur und arbeitet vor allem für öffentliche und gemeinnützige Auftraggeber wie Bundes- und Landesministerien, Kommunen, Verbände oder soziale Organisationen. | |||
| ISBN | 978 3 8030 0715 5 |
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| Auflage | 1 |
| Author | Dorothee Baumann/Gabriele Steffen/Murat Turan/Rotraut Weeber |
| Erscheinungsdatum | 15. Januar 2010 |
| X | |||
| Architekturpreis Zukunft Wohnen 2009 | |||
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Wohnen findet überall statt. Wohnhäuser prägen ihre Bewohner und die Städte und Gemeinden. Oft stehen sie für lange Jahre und mehrere Generationen verbringen in den gleichen Räumen wichtige Teile ihres Lebens. Grund genug, die Zukunftsfähigkeit der jetzt neu errichteten Wohnhäuser zu hinterfragen und in den Mittelpunkt der architektonischen Diskussion zu stellen. Der für das Jahr 2009 zum achten Mal ausgelobte und an die Architekten herausragender Wohnbauten verliehene Architekturpreis Zukunft Wohnen hat genau das zum Ziel. Gefördert werden damit intelligente und innovative Konzepte. Anhand der prämierten konkreten Beispiele zeigt die vorliegende Dokumentation, wie über kluge Lösungen bei Planung und Ausführung eine hohe ästhetische Qualität erreicht werden kann, die auch von zukünftigen Generationen geschätzt werden wird. Die Buchpublikation stellt die in verschiedenen Kategorien prämierten Bauten vor. Exemplarisch geben diese Antworten auf wichtige aktuelle Fragen des Wohnungsbaus: Wie wohnen wir in den Städten? Welche Bedeutung hat das Haus im Grünen jetzt und in Zukunft? Heißt zukunftsfähiges Wohnen auch, die soziale Nähe zu fördern? Wie schaffen wir lebens- und auch sehenswerten Wohnraum innerhalb gewachsener Strukturen? Bauen junge Architekten anders? Wenn ja, wie sieht dann der Wohnungsbau von morgen aus? Die einleitenden Textbeiträge von Oliver Herwig kommentieren diese Fragen und beleuchten die Hintergründe gegenwärtiger Entwicklungslinien. Diese Ausführungen ergänzen sich in idealer Weise mit den dichten Beschreibungen und den hochkarätigen Fotografien der Einzelbauten zu einem wichtigen Beitrag in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um lebenswerte Wohnformen. | |||
| ISBN | 978 3 8030 0802 2 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Author | |
| Erscheinungsdatum | 7. Oktober 2009 |
| X | |||
| Ulrike Böhme | |||
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Ulrike Böhme (geb. 1952) ist eine Künstlerin, die im Kontext arbeitet: in öffentlichen Räumen. Als Plattform ihrer künstlerischen Eingriffe wählt sie unspektakuläre, oft "unschöne" Orte, wie sie in modernen Städten in großer Vielfalt zu finden sind. Einmal ist es eine lärmende Großbaustelle, ein anderes Mal die Tristesse einer großstädtischen Tiefgarage, die als Kontext ausgesucht werden. Die Menschen, die diese Orte nutzen, sind überwiegend keine Kunstliebhaber. Es sind Menschen im Alltag mit einer sehr heterogenen Sicht der Dinge. Durch Böhmes Installationen erfahren sie etwas über die Art und die "Geheimnisse" dieser Örtlichkeiten. Diese Eingriffe wollen nicht lediglich verschönern oder dekorieren. Sie spielen mit dem Erscheinungsbild der Alltäglichkeit. Sie haben keinen Anspruch auf Ewigkeit, sondern zeigen durch ihre Vergänglichkeit das Prozesshafte des Ortes und beschreiben die Zeit, die hier vergeht. Ein besonderes Interesse Böhmes gilt auch dem Ritual. Ihre Neugestaltungen althergebrachter Bräuche wie Grundsteinlegung oder Richtfest schaffen - vor allem durch die Einbeziehung der Menschen, die direkt betroffen sind – neue Bedeutungen, wichtige Erinnerungen, entscheidende Identifikationen. Ulrike Böhmes Arbeiten im öffentlichen Raum (Auswahl): Seite 1, Künstlerische Intervention auf der Baustelle der Neuen Bibliothek, Stuttgart 2008 Memory, Erinnerungsmodule für ein Hotel, das einst ein Wasserturm war, Hamburg 2007 1000wassertal, neue Namen für das Wassertal von Eschbach und Wupper, seit 2006 Müngstener Rätsel, 10 Rätselplattformen als Besucherinformation, Brückenpark Müngsten 2006 HohensteinTISCH, ein neues Ritual für 5 Dörfer, die einen Namen tragen, Hohenstein 2003–2022 Safe, Neugestaltung des Rituals der Grundsteinlegung am Beispiel Neubau des Kunstmuseums, Stuttgart 2002 Jetzt, Geschichtsbilder für das Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart 1999–2002 Wachstumszeichen, Installationen auf einer Baustelle, Rathaus Bad Rappenau, 1999–2001 Sehnsuchtsnischen, Eingriffe im Oberstufenzentrum Berlin-Köpenick, Fertigstellung 1998 Zeitfedern, Eingriffe in das Verwaltungsgebäude der Württembergischen Versicherung, Stuttgart 1997 Susanne Hauser ist Professorin für Kunst- und Kulturgeschichte im Studiengang Architektur der Universität der Künste Berlin. Beat Wyss ist Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der HfG Karlsruhe. Er ist Träger des Kunstpreises der Stadt Luzern (2001). | |||
| ISBN | 978 3 8030 3335 2 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Author | |
| Erscheinungsdatum | 14. Januar 2010 |
| X | |||
| Heaven Opens | |||
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Detlef Günther, Erfinder, Maler und Multimedia Künstler, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Kommunikationswissenschaften und freie Kunst in München und Berlin und hatte Einzel- sowie Gruppenausstellungen in Deutschland, Polen, den Niederlanden und Spanien. Seine Malerei und seine Multimedia-Arbeiten fokussieren den Prozess der menschlichen Wahrnehmung. Seit 1992 arbeitete er an interaktiven Medien-Projekten. "Readings from the Dead", "The Blackstone", "Under the Influence", "Remembrane" und "Dürer" sind einige seiner Konzepte, die die Neuen Medien für den Realen Raum nutzen. 1997 war er Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Twosuns Media Development Gmbh, die die Interactive Realtime Processing Software Enclued in Kombination mit einem 3D-Motion Tracking System entwickelte. Aus dieser Entwicklung entstanden zwei Patente. 2002 gründete er Twosuns Studios. Ansatzpunkt der Arbeiten Detlef Günthers ist die Wahrnehmung des Einzelnen als interaktivem Prozess. Das Wahrgenommene verändert sich mit der jeweiligen Perspektive, mit dem Kontext, neuen Informationen, Erkenntnissen und Emotionen. Gleichsam verändern sich die Dinge je nach Grad und Art der Aufmerksamkeit, die ihnen zufließt. "Rauminstallationen wie 'Going Forth By Day' (2002) und 'Transfigurations' (2007) von Bill Viola oder das Giotto-Experiment (aus der Heaven Opens-Trilogie, 2004/09) von Detlef Günther lösen sich ganz bewusst von dem Kunsterwartungsschema internationaler Ausstellungskunst und ermöglichen einen gesellschaftlich nachhaltigen Diskurs über technischkünstlerische Dimensionen. Bezogen auf die zwischen Technik und geistiger Kontexten sich bewegenden Arbeiten von Detlef Günther, erkenne ich einen allgemeinen Grundzug: Das wäre die Wiederaneignung des 'Wir' durch das 'künstlerische Individuum'...im 'wir' unterwirft sich der ich-kluge Blick, er schaut ins Angesicht der anderen. Wohin man sich auch treiben lässt: immersive Räume, in denen die politische Kontemplation ihren Ort finden könnte, sind alles andere als abgestellt; sie sind ungemütlich, ruhelos, sprunghaft und fallen eher klein aus, lassen aber jede Vergrößerung zu." (Arthur Engelbert, Berlin im Juli 2009) | |||
| ISBN | 978 3 8030 3340 6 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Author | Detlef Günther |
| Erscheinungsdatum | 12. Oktober 2009 |
| X | |||
| Einführungen 2006-2009 Architektur Galerie Berlin | |||
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Ausstellungen zählen heute zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Architekturkommunikation. Für deren Alleinstellungsmerkmal sorgen u.a. der hohe Aufwand für Produktion und Präsentation sowie die überschaubare Zahl von Galerien etc., die in der Öffentlichkeit als relevante Ausstellungsorte etabliert sind. Das zentrale Ereignis einer Ausstellung ist deren Eröffnung, die immer auch ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis darstellt. Für den Besucher bietet sich dabei nicht nur die Möglichkeit, sich über das Gezeigte auszutauschen, sondern die Autoren selbst zu ihren Intentionen zu befragen. Um diesen Wissenstransfer zu vervollständigen, lädt die Architektur Galerie Berlin in Zusammenarbeit mit den ausstellenden Architekten jeweils einen Journalisten, Kritiker oder Kollegen ein, der eine Einführung in die Arbeit des bzw. der Architekten oder die Ausstellung gibt. Auf diese Weise erhalten die Besucher zugleich einen Einblick in die Gedankenwelt eines versierten Fachmanns. Die kurze Dauer dieser intellektuellen Diskurse wird jedoch ihrer wichtigen Funktion nicht gerecht. Diesem Missverhältnis setzt das Buch "Einführungen" eine Sammlung ausgewählter Redetexte entgegen. Konzentriert, kurzweilig und bisweilen poetisch formulieren renommierte Journalisten und Architekten ihre Statements. Gleichzeitig fungiert die Textsammlung als Hommage an das Medium Ausstellung als Grenzzustand zwischen Idee und dauerhafter Realität. Denn trotz ihrer nur temporären Präsenz nehmen sie einen unverzichtbaren Platz in der Auseinandersetzung mit Architektur und Umwelt ein, besonders an der Schnittstelle zwischen Fachwelt und interessierter Öffentlichkeit. Die "Einführungen" helfen, eine weitere Facette dieses komplexen Mediums zu beleuchten und zu erinnern. Mit Beiträgen von Hubertus Adam, Olaf Bartels, Gerd De Bruyn, Martin Burckhardt, Oliver Elser, Helmut Geisert, Falk Jaeger, Claus Käpplinger, Martin Kieren, Peter Kulka, Hilde Léon, Andreas Ruby, Steven Spier, Jürgen Tietz, Konrad Wohlhage und Gerwin Zohlen | |||
| ISBN | 978 3 8030 0716 2 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Author | |
| Erscheinungsdatum | 5. November 2009 |
| X | |||
| Die Idee der Stadt L'idea della città | |||
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"Der architektonische Rationalismus geht von der Annahme aus, dass Architektur auf zeitlosen Regeln und Gesetzen gründet. Dieser in der Disziplin der Architektur selbst verankerte Kanon transhistorischer Verbindlichkeiten gilt der Rückbesinnung als diejenige letzte Instanz, die aus der ästhetischen Krise der modernen Architektur und ihrer Stadt-Vergessenheit herausführt. Das historisch offene Projekt rationalistischer Architektur sieht sich gegenwärtig, im globalen Zeitalter, erweiterten Fragen und neuer Sorge um die Stadt gegenüber." Die dreibändige Edition, die in der Nachfolge des Kölner Kongresses "Die Idee der Stadt. Konzepte einer rationalistischen Architektur" vom September 2008 erscheint, konfrontiert die Idee des Rationalismus in der Architektur mit den großen zeitgenössischen Fragen, die sich an den Entwurf und das Bauen in der Gegenwart richten. Architekten, Architekturtheoretiker, -historiker und -kritiker stellen in ihren Beiträgen überkommene und erneuernde Theorien, Konzeptionen und Ideen einer Architektur der Stadt vor. Inhaltsverzeichnis: Band I/III Dokumente: Beiträge der Teilnehmer am Kölner Kongress "Die Idee der Stadt. Konzepte einer rationalistischen Architektur" vom 25. und 26. September 2008 mit Texten von: Bernd Albers, Nicola Di Battista, Gianni Braghieri, Klaus Theo Brenner, Jasper Cepl, Andreas Denk, Max Dudler, Massimo Fagioli, Paul Kahlfeldt, Martin Kieren, Jan Kleihues, Hans Kollhoff, Christoph Mäckler, Michael Mönninger, Antonio Monestiroli, Walter Arno Noebel, Günter Pfeifer, Giorgio Pigafetta, Uwe Schröder, Gerwin Zohlen Band II/III Dokumente (DVD): Audiovisuelle Sequenzen der Beiträge der Teilnehmer am Kölner Kongress "Die Idee der Stadt. Konzepte einer rationalistischen Architektur" vom 25. und 26. September 2008 mit Beiträgen von: Bernd Albers, Nicola Di Battista, Gianni Braghieri, Klaus Theo Brenner, Jasper Cepl, Andreas Denk, Max Dudler, Massimo Fagioli, Paul Kahlfeldt, Martin Kieren, Jan Kleihues, Hans Kollhoff, Christoph Mäckler, Michael Mönninger, Antonio Monestiroli, Walter Arno Noebel, Günter Pfeifer, Giorgio Pigafetta, Uwe Schröder, Gerwin Zohlen Band III/III Materialien: Beitragsersuche zum Kölner Kongress "Die Idee der Stadt. Konzepte einer rationalistischen Architektur" vom 25. und 26. September 2008 mit Beiträgen von: Alberto Ferlenga, Antje Freiesleben, Gaetano Fusco, Vittorio Gregotti, Stephan Höhne, Vittorio Magnago Lampugnani, Gino Malacarne, Carlo Alessandro Manzo, Fritz Neumeyer, Franco Purini, Christian Rapp, Ivan Reimann, Franco Stella, Hans Stimmann, Gesine Weinmiller, Paolo Zermani. L'idea della città A cura di: Uwe Schröder Testo: Tedesco/Italiano 3 Vol.: Vol. I: Documenti, Vol. II: Documenti (DVD), Vol. III: Materiali 652 (364 + 32 + 256) pagine con 256 immagini prevalentemente a colori. Formato 21 x 21 cm. Copertina rigida "L'idea della città", a cura di Uwe Schröder in seguito al Convegno di Colonia del 25 e 26 Settembre 2008, con la collaborazione di Rainer Schützeichel (Vol. I), Christopher Schriner (Vol. II) e Stephanie Ludwig (Vol. III), con traduzione in tedesco di Jeanette Mohr e in italiano di Chiara Wolter, Tedesco/Italiano, 3 Volumi, Volume I/III Documenti, Volume II/III Documenti (dvd), Volume III/III Materiali. "Il razionalismo in architettura parte dal presupposto che l'architettura si basi su regole e leggi senza tempo. Questo canone, profondamente ancorato nella disciplina stessa dell'architettura, composto da vincoli che si tramandano nel corso della storia, costituisce per la memoria l'ultima istanza che può condurre fuori dalla crisi estetica dell'architettura moderna e dal suo oblio per la città. Il progetto dell'architettura razionalista, iniziato e cresciuto nella storia, si trova attualmente, nell'era globalizzata, di fronte a domande più ampie e a nuove preoccupazioni nei confronti della città." La pubblicazione in tre volumi, che segue il Convegno di Colonia "L'idea della città. Modelli di un'architettura razionalista" del settembre 2008, mette a confronto l'idea del razionalismo in architettura con le grandi questioni di attualità, che si rivolgono alla progettazione e alla realizzazione nell'epoca contemporanea. Architetti, teorici, storici e critici dell'architettura presentano nei loro interventi teorie, modelli e idee tramandati e rinnovati di un'architettura della città. | |||
| ISBN | 978 3 8030 0703 2 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Author | |
| Erscheinungsdatum | 12. Oktober 2009 |