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| Lehrer und Lehre an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen | |||
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Texte: Sabine Bartelsheim, Gerda Breuer, Joachim Driller, Ute Eskildsen, Christiane Heiser, Thilo Koenig, Christopher Oestereich, Claus Pfingsten, Wolfgang Röver Die Essener Designerschule gehörte stets zu den bedeutendsten, innovativsten Ausbildungsstätten für Gestalter durch alle wechselnden Zeitläufte vierer verschiedener Gesellschaftssysteme hindurch: vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und die NS-Diktatur bis hin zur Bundesrepublik. Dabei hob nicht nur das Folkwang-Konzept – der Versuch, bildende, angewandte und darstellende Künste an einem Ort zusammenzuführen – die Essener Einrichtung aus der Anzahl verwandter Institute heraus. Gerade die Folkwang-Schule wirkte durch das Zusammenwachsen von Lehrenden und Lernenden als Ort, der eine ganz eigene berufliche Gruppenidentität ermöglichte. Der vorliegende Band nähert sich dem Phänomen Folkwang-Schule auf verschiedene Weise. Wissenschaftlich fundierte Texte beleuchten zentrale Aspekte der bewegten Geschichte der Schule: so etwa die Entwicklung einzelner Fachrichtungen, wie Grafik, Fotografie oder Industrie-Design, die Veränderungen während der NS-Zeit und die Neuorientierungen in der Zeit des Wiederaufbaus nach 1945. Sie würdigen herausragende Lehrpersönlichkeiten wie den langjährigen Leiter Alfred Fischer oder die Pioniere professioneller Fotografie Albert Renger-Patzsch und Otto Steinert. Begleitet sind die Texte von historischen Dokumenten, die den Wandel der Lehre, aber auch Auseinandersetzungen während der NS-Diktatur belegen. Ebenso enthält der Band eine umfassende Sammlung biografischer Skizzen zu beinahe allen Lehrpersönlichkeiten bis Anfang der 1970er Jahre. Breiten Raum nehmen Interviews und Erinnerungen ehemaliger Studierender und Lehrender ein, die die historische Betrachtung um ihre unmittelbaren Eindrücke bereichern. Eine große Auswahl von Bildern aus dem Alltag der Schule illustriert ihre Geschichte und Leistung in den ersten sechzig Jahren. | |||
| ISBN | 978 3 8030 3212 3 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | Mai 2012 |
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| M. Hoffmann living * emotions | |||
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Mathias Hoffmann (geb. 1954) ist einer der eher stillen, bescheiden auftretenden Stars im Design-Universum, kein von den Medien gehypter Designer mit den Allüren manch eines seiner berühmteren Kollegen. Doch hat der Sohn der renommierten deutschen Textildesignerin Gertrud Hoffmann ein Werk und Repertoire an Gestaltung vorzuweisen – darunter einige wohlbekannte Klassiker und Bestseller –, das seinesgleichen sucht. In seiner über 30-jährigen Tätigkeit hat er zahllose Sofas und Sessel für weltbekannte Marken wie u.a Rolf Benz, Brown Jordan, de Sede oder Gervasoni entworfen – ergänzt durch Stühle, Tische, Betten, Leuchten, Teppiche, Vasen und andere Wohnaccessoires sowie Kinder- und Outdoor-Möbel. Hoffmann setzt bevorzugt langlebige, ökologisch positive oder recycelbare Materialien ein, seien diese natürlichen Ursprungs oder High-tech, und schafft dabei Werke, die im Zusammenspiel zwischen Material, Form, Verarbeitung, Farbe und Funktion eine gelungene Einheit bilden. Mit der Zuordnung von Skizze, Foto und Kurzbeschreibung versucht das Buch, dem Leser und Betrachter die Entstehung dieser Objekte nahezubringen und ihm Anregungen beim Einrichten der eigenen Wohnung zu geben. Mathias Hoffmanns Motto heißt "Emotionen fürs Wohnen". Mit seinen Arbeiten hat er für ein modernes Wohnen, in dem man sich wirklich wohl fühlt, einen enormen Beitrag geleistet – auch ohne große Worte. | |||
| ISBN | 978 3 8030 32126 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 26. Oktober 2011 |
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| Wege zur Japanischen Keramik | |||
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Die japanische Keramik der Gegenwart wird von Vielfalt und einem Nebeneinander von uralten Traditionen und modernen Einflüssen bestimmt. Viele „Öfen“, die nach japanischem Sprachgebrauch eine Werkstatt, aber auch ein Keramikgebiet mit mehreren hundert sein können, haben seit dem Mittelalter ihren lokalspezifischen Charakter bewahrt. Bestimmte Entwicklungen, wie unglasiertes und glasiertes Steinzeug der „Sechs Alten Öfen“ ab dem 12. Jahrhundert, Teekeramik ab dem 14. Jahrhundert, Porzellan ab dem 17. Jahrhundert und die mingei (Volkskunst)-Bewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, prägen noch heute die Arbeiten der Keramiker. Nach der Erstauflage von 2004 liegt das Buch als 2. aktualisierte und erweiterte Auflage vor: Es weist den Weg zum Verständnis der Entwicklung von nun 91 der wichtigsten japanischen Öfen vom Mittelalter bis zur Gegenwart und dokumentiert bei 67 dieser Öfen das heutige Erscheinungsbild anhand typischer Objekte. Charakteristische Exponate aus den letzten 40 Jahren belegen mit ihren jahrhundertealten überlieferten Formen und Oberflächen die ungebrochenen Traditionen der japanischen Keramikkunst und ihre Entwicklungstendenzen. Dabei ist ersichtlich, dass die japanische Ästhetik mit ihrer Wertschätzung von Asymmetrie und sparsamer Raumnutzung dem westlichen Kunstideal in vielem entgegengesetzt ist. Daneben werden in einem erweiterten Kapitel Studiotöpfer mit ihren Arbeiten in Steinzeug und Porzellan – in der japanischen Keramiktradition stehend bis hin zur freien Gestaltung – vorgestellt. Zusätzlich ist das Buch, im doppelten Sinne der Bedeutung „Weg“, als Reisehandbuch für den an der japanischen Keramik Interessierten gedacht. Neben einem ausführlichen erweiterten Glossar bietet es aktuelle Informationen über Anreise, Töpfervereinigungen, Töpfermärkte und Museen sowie Literatur zu den einzelnen Töpferorten. Zur leichteren Nutzung sind von Fachbegriffen sowie von Reisezielen, Organisationen und Museen zusätzlich die japanischen Schriftzeichen angegeben. | |||
| ISBN | 978 3 8030 3359 8 |
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| Auflage | 2 |
| Autor | Anneliese und Wulf Crueger |
| Erscheinungsdatum | 25. April 2012 |
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| Keramik Kosmos Japan – Die Sammlung Crueger | |||||
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Die Keramiktradition Japans zählt zu den ältesten und in ihrer gegenwärtigen Erscheinungsform zu den vielfältigsten und aufregendsten der Welt. Die Sammlung Crueger erschließt diesen regionalen, stilistischen und typologischen Reichtum mit über 400 Objekten von rund 340 unterschiedlichen Töpfern und Produktionsstätten aus den letzten drei Dekaden in enzyklopädischer Weise. Neben klassischen Utensilien für die Tee-Zeremonie, regionaler Gefäßkeramik und industriell hergestellter Alltagsware sind auch Keramik-Kunstwerke international beachteter zeitgenössischer Studiotöpfer und vom japanischen Staat benannter "lebender Nationalschätze" vertreten. Die in diesem Bestandskatalog erstmals vollständig und in Farbe reproduzierten Keramiken bestechen durch die Bandbreite der Gefäßformen, Glasuren, Dekortechniken und den hohen Standard der Ausführung. Der einzigartige Band wird allen Interessierten auf Jahre als nützliche Referenz und Handbuch dienen. Anneliese und Wulf Crueger, beide Mikrobiologen, sammeln seit über 30 Jahren neben europäischer vor allem japanische Keramik der Gegenwart, wobei ihr Hauptinteresse stets auf der Entwicklung der heutigen japanischen Öfen mit ihren zum Teil jahrhundertealten Traditionen lag. Mit ihrem 2004 im Verlag erschienenen Buch "Wege zur Japanischen Keramik. Tradition in der Gegenwart" legten sie ein vielbeachtetes Grundlagenwerk zum Thema vor. Thomas Naethe widmet sich neben seinen Arbeiten als Studiokeramiker, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, seit den 1990er Jahren der Fotografie mit Schwerpunkt Keramik. | |||||
| ISBN | 978 3 8030 3349 9 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 3. November 2010 |
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| Roads of Arabia | ||||
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Der Katalog zur Ausstellung im Pergamonmuseum vom 25. Januar bis 9. April 2012 mit spektakulären archäologischen Schätzen aus der Wüste Saudi-Arabiens Das archäologische Erbe Saudi-Arabiens wird gegenwärtig mit der Ausstellung "Roads of Arabia" in Europa präsentiert – nach Paris, Barcelona und St. Petersburg ab Januar 2012 auch in Berlin als einziger deutscher Station. Sie wird hier von der "Saudi Commission for Tourism and Antiquities"“ und dem Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Christian Wulff und des Königs von Saudi-Arabien, Abdullah ibn Abd al-Aziz. Die Ausstellung bietet ein einmaliges kulturhistorisches Panorama der Arabischen Halbinsel. Gezeigt werden eindrucksvolle Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte sowie des antiken Saudi-Arabiens: erste Faustkeile, 6000 Jahre alte anthropomorphe Stelen, monumentale ägyptisierende Kolossalstatuen, bezaubernde Glas- und Metallarbeiten der römischen Antike sowie Objekte der Keramikrevolution der islamischen Frühzeit. Erstmals in Deutschland sind spektakuläre Objekte der Kaaba und der Stadtgeschichte von Mekka zu sehen. Als roter Faden ziehen sich Handels- und Pilgerrouten durch Ausstellung und Katalog, entlang derer über Jahrtausende der kulturelle Austausch stattfand. Die Verortung der Arabischen Halbinsel zwischen den großen Kulturen (u.a. Mesopotamien und Ägypten) mit einem deutlichen Bezug zur römischen Antike sowie die Betonung des Handels als Motor dieses Austauschs – nicht nur entlang der Weihrauchstraße und den Hajj-Pilgerrouten – sind für die heute stark vereinfachende Diskussion um Kulturräume sehr wichtig: Kulturen greifen ineinander über, haben keine klaren Grenzen. | ||||
| ISBN | 978 3 8030 3355 0 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 25. Januar 2012 |
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| Kubus oder Kuppel Moscheen – Perspektiven einer Bauaufgabe | ||||
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Projektleitung: Valérie Hammerbacher, Christian Welzbacher Texte: Valérie Hammerbacher, Alma Hudovic, Hasan-Uddin Khan, Christian Welzbacher Das Katalogbuch zur Ausstellung in der ifa-Galerie Stuttgart vom 27.1. bis 1.4.2012 und in der ifa-Galerie Berlin vom 27.7. bis 30.9.2012. "Was macht eine Moschee zur Moschee? Das ist ganz einfach: eine Wand, die exakt nach Mekka ausgerichtet ist." Knapp und klar beschreibt der kuwaitische Planer und Architekturprofessor Omar Khattab die Charakteristik des muslimischen Gebetsplatzes. Für die Architektur der Moscheen gibt es zwar Traditionen und Bezüge, jedoch nur wenige ästhetische Gestaltungsvorschriften. Die Bauaufgabe kann immer wieder neu erdacht, erfunden, erbaut und von Künstlern in ihren Installationen, Objekten und Fotografien hinterfragt werden. Gestaltungsvariationen und Entwürfe von Moscheen zeigen die Ausstellung und das dazugehörige Katalogbuch in vier unterschiedlichen Sektionen: Unter dem Titel "Neue Wege" werden Bauten postkolonialer Staatengründungen in Indonesien und Pakistan ebenso verhandelt wie der Neubau von Gebetshäusern im durch Migration geprägten Europa. "Zeitgenossenschaft" thematisiert die Entwicklung einer eigenen Formensprache in Ankara, Dubai, Ramallah sowie Singapur und steht für den Ausdruck des "Euro-Islam" in Deutschland und den Niederlanden. In der Sektion "(Un)-Sichtbarkeit" werden Strategien vorgestellt, bei denen Planer sich mit dem Thema der Tarnarchitektur einerseits und der künstlerischen Irritation andererseits auseinandersetzen – von der Umnutzung über das Schweizer Minarett-Verbot bis zum Kunst-am-Bau-Projekt. Schließlich stellt der Bereich "Begegnungen" einen Bezug zu klassischen Bauformen, aber auch zur Öffnung hinsichtlich anderer Religionen her. Anhand zahlreicher Beispiele bilanziert die Ausstellung dadurch erstmals die jüngsten Entwicklungen einer Bauaufgabe, deren Meisterwerke Architekten und Gläubige noch heute herausfordern: von Penzberg und Kayseri bis Chittagong, von Albuquerque bis Algier. | ||||
| ISBN | 978 3 8030 0751 3 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 26. Januar 2012 |
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| Tilman Rösch Wasser Bilder Water Images | |||
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Täglich brauchen wir Wasser. – Wir nutzen es, ohne es weiter zu beachten. Der Tübinger Fotograf Tilman Rösch (geb. 1948) hat jedoch eben dies getan und fotografisch festgehalten, was er gesehen hat. Sein Buch mit 70 digitalen Aufnahmen lädt ein, seinem Blick zu folgen. Seine Bilder, die zwischen 2004 und 2011 an verschiedenen Orten Europas entstanden sind, zeigen nicht die touristisch attraktiven Sehenswürdigkeiten, sondern eher alltägliche Situationen an den Rändern von Hafenbecken, Bächen, Kanälen und Flüssen, regennasse Straßen, feucht beschlagene Glasflächen, Brunnen, Brücken, Schwimmbäder u.ä. Über das reine Sehen hinaus bieten sie auch eine visuelle Reflexion darüber an, was Fotografien vermögen. Wasser – an sich ein Stoff ohne Gestalt und Farbe, aber sehr empfänglich für jedes Einwirken aus seiner Umgebung, vor allem für das Licht – scheint dazu ein besonders geeignetes Medium zu sein. Die von Rösch eingesetzten technischen Mittel sind vielfältig. Belichtungszeiten und verschiedene Objektive wirken mit, aber auch die Eigenbewegung des Fotografen bei den Bewegungsfotos oder die Möglichkeiten der späteren Bearbeitung, so die der Doubleprints oder der Assemblagen. Tilman Rösch setzt seine künstlerischen Schwerpunkte auf Malerei, Collage und Fotocollage, Fotografie und digitale Bildbearbeitung. Ebenfalls beim Verlag erhältlich: Sonderausgabe mit einem vom Künstler signierten und nummerierten Doubleprint (Original-Fotografie, überdruckt im Pigment Inkjet Print-Verfahren) Format 24,5 x 27 cm Auflage: 50 Exemplare (siehe: "Collector´s Editions") | |||
| ISBN | 978 3 8030 3360 4 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 17. April 2012 |
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| Cristina Barroso Map to Nowhere | |||
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Cristina Barroso arbeitet in ihrem künstlerischen Werk hauptsächlich mit den Beziehungen zwischen Raum/Zeit und Kommunikationsfähigkeiten. Ihre Poetik setzt vor allem auf die Metaphern des Territoriums (Geografie und Erfahrungen), auf Maßeinheiten (Ansammlungen und Lücken), Nähe und Entfernungen, ausschweifende Bewegung oder Ruhe – einschließlich Beziehungen, die von Geselligkeit und Konflikten gekennzeichnet sind. Scheinbar Abstraktes wird konkret und scheinbar Konkretes abstrakt. Barroso verwendet dabei ganz unterschiedliche Materialien, darunter auch traditionelle Medien. Ihre Malerei, die Collagen und Zeichnungen setzen Zeichen und Symbole sowie Landkarten in Relation mit malerischen Komponenten aus Farbflecken und Schriftzeichen im Kontrapunkt zur vermeintlichen Rationalität der geographischen Symbole. Die Flecken und Schriftzeichen sind häufig bildliche Darstellungen: Protagonisten, die Beziehungen zwischen Raum, Weg, Entfernung und sogar Unerreichbarkeit herstellen. "Die Bilder von Cristina Barroso sind unschuldig und raffiniert, sie sind einfach und komplex, offen und geheimnisvoll. Sie hat ein Land besucht, das gleichzeitig weit entfernt ist und nah und zu dem wir keinen Zugang haben, bis sie ihn uns gewährt." Cees Nooteboom Cristina Barroso, in São Paulo geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart. Ihre Kunst wurde und wird weltweit in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. | |||
| ISBN | 978 3 8030 3361 1 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 16. April 2012 |
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| Dieter Oesterlen Tradition und zeitgemäßer Raum | |||
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Erschienen in der Reihe "Forschungen zur Nachkriegsmoderne" des Fachgebiets Kunstgeschichte am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin Hrsg.: Adrian von Buttlar Dieter Oesterlen (1911–1994) zählt zu den bedeutendsten Architekten der Nachkriegsepoche in Deutschland. Als einer der Begründer der "Braunschweiger Schule" ist er vor allem durch den besonderen Umgang mit im Krieg zerstörten Baudenkmalen bekannt geworden. Er ergänzte, überformte und "modernisierte" unter anderem Kirchen und Schlossbauten und zeigte so Wege jenseits der tabula rasa oder einer vermeintlich wahrhaftigen Rekonstruktion. Dabei war er dem Ziel einer Verbindung von traditioneller Form und moderner Nutzung zutiefst verpflichtet. Diese Überzeugung dokumentieren auch seine Kirchenneubauten. Mit der Christuskirche in Bochum (1957–59) oder der Jesus-Christuskirche in Sennestadt (1962–66) schuf er eine Synthese von expressionistisch-kristallinen Formen und traditionellen Strukturen, die zu beeindruckenden, modernen, sakralen Räumen führte. In dieser ersten Monografie über Dieter Oesterlen werden zentrale Arbeiten wie der Wiederaufbau der Marktkirche Hannover (1946–51) oder der momentan vom Abriss bedrohte Niedersächsische Landtag (1957–62) ausführlich vorgestellt. Ein umfangreicher Bildteil nähert sich auch fotografisch der zeitlosen Qualität der Bauten Oesterlens. | |||
| ISBN | 978 3 8030 0744 5 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | Anne Schmedding |
| Erscheinungsdatum | 28. Dezember 2011 |
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| Der Karlsruher Architekt Hermann Reinhard Alker | |||
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Die Monografie behandelt das Werk des Hochschullehrers und Architekten Hermann Reinhard Alker, der zu den wenigen Vertretern einer Neuen Sachlichkeit in der Architektur der 1920er Jahre in Baden zählt. Die meisten seiner Bauten entstanden zwischen 1924 und 1931, Jahre, in denen Alker nicht nur in Karlsruhe, sondern im gesamten südwestdeutschen Raum zahlreiche Bauvorhaben realisieren kann. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte er dabei vor allem mit dem Tribünenbau des Hochschulstadions in Karlsruhe (1924–1930) und für seine Umgestaltung des Innenraums der Stiftskirche in Neustadt/Weinstraße (1928/29), zwei Projekte, die kurz nach Fertigstellung in Wasmuths Monatsheften für Baukunst publiziert werden. Besonders am Tribünenbau lässt sich Alkers Interesse an einem experimentellen Umgang mit neuen Werkstoffen und Bauweisen, das sein Werk durchzieht, exemplarisch betrachten – genannt sei etwa die kühne Kragdachkonstruktion oder die Oberflächenbearbeitung des Stampfbetonsockels des Baus, an dem zum ersten Mal in Deutschland eine Waschbetonfläche hergestellt wurde. In den 1930er Jahren übernimmt Alker zahlreiche Planungsaufgaben, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den neuen Aufgaben, Organisations- und Repräsentationsformen der Nationalsozialisten stehen, darunter die Thingstätte in Heidelberg. 1937 wird er von Hitler als Stadtbaurat nach München berufen. Als Leiter der „Sonderbaubehörde“ ist er allerdings nur für kurze Zeit mit den Planungen zum Ausbau der „Hauptstadt der Bewegung“ befasst, da er sich alsbald mit seinen Vorgesetzten überwirft und als Hochschulprofessor an die TH Karlsruhe zurückkehrt. Die Studie basiert auf der Bearbeitung des lange Zeit unzugänglichen Werknachlasses, der sich jetzt in der Plansammlung des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau (saai) befindet. Ein kommentierter Katalog, der ca. 230 Bauvorhaben auflistet, erschließt das Werk systematisch und dient als Ausgangspunkt für die analytische Betrachtung. Die zahlreichen historischen Fotos, Pläne und Bauaufnahmen, die den Katalog illustrieren und die hier erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, geben einen Überblick über das Werk eines Architekten, der die Moderne in Süddeutschland mitgestaltet hat. | |||
| ISBN | 978 3 8030 0745 2 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | Dorothea Roos |
| Erscheinungsdatum | 17. Februar 2012 |