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| Ein neuer Blick A New View | ||||
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Hrsg.: Ludger Derenthal und Christine Kühn Geleitwort: Michael Eissenhauer und Hermann Parzinger Mit Beiträgen von Ludger Derenthal, Janos Frecot, Simone Förster, Susanne Holschbach, Stefanie Klamm, Kathrin Kohle, Christine Kühn, Barbara Lauterbach, Andrea Lesjak, Kristina Lowis, An Paenhuysen, Miriam Paeslack, Annette Philp, Moritz Wullen Text: deutsch/englisch 416 Seiten mit 340 farbigen Abbildungen Format 24 x 29 cm. Hardcover Zur Wiedereröffnung des glanzvoll erneuerten Kaisersaals zeigt die Sammlung Fotografie – Museum für Fotografie der Kunstbibliothek verborgene Schätze aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Architekturfotografie war von Anfang an in vielen Sammlungen vertreten, Bilder von Bambushütten, aber auch antiken Ruinen finden sich im Ethnologischen Museum, Fotografien der Pyramiden im Ägyptischen Museum, Aufnahmen indischer Moscheen im Museum für Asiatische Kunst und Architekturfotografien der Gebäude der klassischen Moderne in der Kunstbibliothek. In mehreren Tiefenbohrungen werden diese bislang nur Fachleuten und Wissenschaftlern bekannten Fotografien gehoben und als Exempel einer der wichtigsten Gattungen der Fotografie vorgestellt. Der Katalog zeigt in 18 Kapiteln die reiche Vielfalt der Sammlungen, analysiert den komplexen medialen Umgang mit den Fotografien und versucht somit eine andere, nichtkanonische Geschichte der Architekturfotografie. | ||||
| ISBN | 978 3 8030 0704 9 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 26. Mai 2010 |
| X | ||||
| Max Krajewsky Architekturfotograf zwischen Handwerk und Kunst | ||||
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Der Architektur- und Industriefotograf Max Krajewsky (1892–1972) begleitete mit seiner Kamera über 50 Jahre die Entstehung zahlreicher Berliner Bauten. Die Aufnahmen besitzen chronistischen Charakter und entstanden im Auftrag von Bauunternehmen, Architekten, städtischen und staatlichen Behörden. Sie belegen prägende Phasen der Berliner Bau- und Stadtentwicklung und dokumentieren zentrale Erinnerungsorte der Technik-, Kultur-, Industrie- und Architekturgeschichte. 490 erhaltene Aufnahmen des wohl renommiertesten Baufotografen der 1920er bis 1960er Jahre werden im Historischen Archiv der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin bewahrt. Die Erschließung seines Gesamtwerks gleicht einer herausfordernden Spurensuche, da weder Negative oder Glasplatten noch das Fotografenarchiv überliefert sind. Hinweise auf dessen Umfang und Systematik geben lediglich die Bildsignaturen auf den Originalabzügen sowie die publizierten Aufnahmen. Zur ersten Sonderausstellung mit einer Auswahl von Max Krajewskys Fotografien im Deutschen Technikmuseum Berlin ist dieses Begleitbuch erschienen. Die historisch-wissenschaftliche Monografie widmet sich dem Leben und Werk des bedeutenden Fotochronisten der Berliner Baugeschichte. Sie setzt Maßstäbe für die weitere Krajewsky-Forschung. | ||||
| ISBN | 978 3 8030 0722 3 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | Katharina Steiner |
| Erscheinungsdatum | 26. Mai 2010 |
| X | ||||
| Dorfbrücke Vals | ||||
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144 Seiten mit 100 drucklackierten, meist ganzseitigen Fotos Format 32 x 30 cm. Hardcover im Schuber Der weltweit renommierte Ingenieur Jürg Conzett hat in Vals eine Brücke gebaut, die im allerbesten Sinne zeitlos ist – verbindet sie doch die schon Jahrtausende alte Technik des Steinbrückenbaus auf sehr subtile Weise mit der Stahlbeton- und Spannbeton-Moderne. Um die komplexe Konstruktion der Brücke zu verstehen, ist es hilfreich, ihre Bau-Geschichte in Fotos nachzuvollziehen. Und dazu mag dieses Buch dienen. Es ist in einer Reihe zu sehen mit dem Buch "Traversinersteg"“ (2006) und dem Buch "Seebrücke" (2007). Die von Jürg Conzett (Ingenieure Conzett Bronzini Gartmann, Chur) geplante neue Dorfbrücke Vals ist eine gestalterisch brillante Antwort auf die 1996 von Peter Zumthor gebaute Therme Vals, die inzwischen längst zum Kultort avancierte. Kein Wunder, Peter Zumthor war bei der Konzeptfindung der Brücke mit von der Partie. Eingeweiht wurde diese ungewöhnliche Steinbrücke am 6. Juni 2010. Wilfried Dechau hat die Bauarbeiten vom Verschieben der alten Brücke über den Bau der Hilfsgerüste, den Stahlbetonrohbau und schließlich die Komplettierung mit Valser Natursteinen mit der Kamera begleitet. Er war auf der Baustelle den Handwerkern und den zahlreichen Zaungästen genauso nah wie den Ingenieuren und hat nicht nur das allmähliche Werden der Brücke in Bildern fest gehalten, sondern auch die Konzentration und Anspannung in den Gesichtszügen der Beteiligten feinfühlig protokolliert. In diesem Bildband geht es nicht nur um den Bau einer Brücke, es geht um das Abenteuer des Bauens und die Faszination des Ingenieurberufes schlechthin. Wilfried Dechau war viele Jahre Chefredakteur einer Zeitschrift für Architekten und Ingenieure. Besonderes Augen merk hat er dabei immer auf die Fotografie gelegt. 1995 hat er den Europäischen Architekturfotografie-Preis "architekturbild" ins Leben gerufen. 1996 verfasste er ein Buch über die Architekturfotografie, 2003 hat er den Verein architekturbild e.v. gegründet, der sich zum Ziel setzt, das künstlerische Niveau der Architekturfotografie zu fördern. 2001 wurde seine Fotoserie zum Bau der kurze Zeit weltweit größten Hängebrücke über den Storebelt mit dem Kodak Fotokalenderpreis ausgezeichnet. Seit 2005 widmet sich Wilfried Dechau vor allem der Aufgabe, das Bauen als Prozess im Bild festzuhalten und nicht nur das fertige Bauwerk. Im Mai 2010 eröffnete er in Stuttgart die Fotogalerie f75, in der u.a. auch die Bilder dieses Buches ausgestellt werden. | ||||
| ISBN | 978 3 8030 0721 6 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | Wilfried Dechau |
| Erscheinungsdatum | 10. Juni 2010 |
| X | |||
| Der gebändigte Raum | |||
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Eine Veröffentlichung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn 208 Seiten mit 163 Fotos sowie Karten und Diagrammen Querformat 30 x 23 cm. Hardcover Deutschland ist ein sehr dicht besiedeltes Land. Statistiken belegen, dass die tägliche Flächeninanspruchnahme durch Siedlungen und Straßen trotz aller gegenteiligen Ziele und Maßnahmen anhält. Bilder Deutschlands, die dies zeigen, teilen sich auf in solche, die offensichtliche Scheußlichkeiten der Inanspruchnahme des Raumes, der Flächeninanspruchnahme zeigen, und in solche, die demgegenüber die vermeintlich unberührt verbliebene Natur oder Romantik des Landes in das beste Licht stellen. Ein dritter, ein realistischer Blick ist selten. Dieses Buch versucht, vor dem Hintergrund der Tradition solcher Darstellungen Deutschlands bildhaft und analytisch die wirkliche gegenwärtige Flächennutzung darzustellen. Es will dokumentieren, nicht anklagen. Es verbindet ohne belehrende Attitüde die Dokumentarphotographie Jürgen Hohmuths mit Texten zur früheren und heutigen Literatur der Raumnutzung Deutschlands. Der "Raum" Deutschlands stellt sich dar als ein "gebändigter", als Widerspiegelung der Gesellschaft, die ihn nutzt und prägt, die ihm eine tatsächliche, gewollte wie auch oft unbeabsichtigte "Ordnung" gibt, die nicht immer eine wirklich "geordnete" ist. Es sind dies Bilder und Texte im weitesten Sinne über die Gestaltung, die "Bändigung" eines Raumes durch die sie prägende Gesellschaft – über Zeit und Raum. | |||
| ISBN | 978 3 8030 0720 9 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 11. Juni 2010 |
| X | ||||
| Ägyptisches Museum und Papyrussammlung im Neuen Museum | ||||
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192 Seiten mit 150 Abbildungen Format 20 x 28 cm. Paperback Die Publikation "100 Meisterwerke" ist ein Katalog der besonderen Art. Er ist nicht nur ein Begleiter in der Ausstellung, sondern auch ein fundiertes Kunstgeschichtsbuch. Die Autoren – Dietrich Wildung, ehemaliger Direktor des Ägyptischen Museums, Olivia Zorn, stellvertretende Direktorin, und Fabian Reiter, Kurator der Papyrussammlung – sind verantwortlich für die Ausstellungspräsentation und laden in den Texten zu einem sehr persönlichen Rundgang durch die Neukonzeption der Sammlung ein. 100 Objekte des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung, die zu den herausragendsten Kunstwerken der altägyptischen Kultur weltweit zählen und teilweise seit 1939 den Besuchern nicht mehr zugänglich waren, werden in diesem Band im Kontext der Ausstellung vorgestellt. Der Leser lernt nicht nur die wichtigsten Exponate der seit Oktober 2009 im Neuen Museum präsentierten Berliner Sammlung kennen, zu denen neben der berühmten Büste der Nofretete vor allem die drei vollständig erhaltenen Opferkammern, die detailreichen Reliefs, die fein modellierten Skulpturen und die zur Weltliteratur zählenden Papyri gehören, sondern begibt sich gleichzeitig auf eine spannende Reise durch die (Kunst-)Geschichte Altägyptens. Der Aufbau des Katalogs folgt dem Rundgang der Ausstellung und gliedert sich in einzelne Themenbereiche. Die mit der Sammlung bestens vertrauten Autoren eröffnen dem Leser neue Aspekte der weltbekannten Kunstwerke, lenken gleichzeitig den Blick auf ungewöhnliche Details und eröffnen durch fundierte Interpretationen geschichtlicher und thematischer Zusammenhänge eine neue Sichtweise auf das antike Ägypten. Viele bislang unveröffentlichte Neuaufnahmen und Detailansichten der Exponate runden den reich bebilderten Band ab und geben dem Leser die Möglichkeit, über den Museumsbesuch hinaus tiefer in die Besonderheiten der ägyptischen Kunst einzudringen. | ||||
| ISBN | 978 3 8030 3333 8 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | August 2010 |
| X | |||||
| Von Göttern und Menschen | |||||
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Die griechischen Vasen sind für die Kenntnis der Antike und die Beurteilung griechischer Mythen und Lebenswelten unentbehrliche Informationsträger. Die tönernen und vielfältig verzierten Gefäße erfüllten verschiedene Funktionen im täglichen Leben und im Kult. Darauf beziehen sich auch ihre Dekorationen und Bilder. Somit sind antike Vasen seit jeher unverzichtbare Bestandteile von Sammlungen und Museen. Die Berliner Antikensammlung ist eine der ältesten nördlich der Alpen. Sie kann auf eine mehr als 300jährige Geschichte zurückblicken. 1830 wurde der erste Museumsbau in Berlin eröffnet – das Alte Museum. In den folgenden Jahren wuchs die Vasensammlung durch zahlreiche Entdeckungen und Erwerbungen. Besonders bekannte Mythen- und Sagenbilder – oftmals versehen mit antiken Beischriften – standen im Zentrum des Interesses. Heute zählt die Berliner Vasensammlung neben denen des British Museum, des Louvre, der Eremitage und des Metropolitan Museum zu den größten und vielfältigsten Kollektionen ihrer Art. Die vorliegende Publikation füllt eine entscheidende Lücke in der Reihe der bisher erschienenen Bücher über die Berliner Antikensammlung: Erstmals stehen ausschließlich Bilder griechischer Vasen im Mittelpunkt – Bilder von bekannten Mythen und Widerspiegelungen des täglichen Lebens. Damit wird einem vielfach geäußerten Interesse an qualitativ hochwertigem Bildmaterial und einer sorgfältigen Bildbetrachtung entsprochen, die auch griechische Quellen und ikonografische Besonderheiten berücksichtigt. Die Autorinnen sind mit den Beständen der Antikensammlung bestens vertraut und haben mit den vorliegenden 62 Beispielen eine repräsentative Auswahl aus den ca. 700 ausgestellten Vasen im Pergamonmuseum und Alten Museum getroffen. Viele der brillanten Fotos wurden erst für diesen Band vom Museumsfotografen Johannes Laurentius hergestellt. | |||||
| ISBN | 978 3 8030 3331 4 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 22. Februar 2010 |
| X | |||||
| Being Object. Being Art. | |||||
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Kulturen in ihrer Einzigartigkeit und Vielfalt zählen zum Reichtum dieser Welt – ebenso wie ihre materiellen Erzeugnisse. Dies spiegelt sich in den ethnographischen Sammlungen aus Afrika, Amerika, Südostasien, Ozeanien und Ostasien des Museums der Weltkulturen Frankfurt am Main wider. Von insgesamt etwa 67.000 Sammlungsobjekten werden 130 Werke mit herausragenden Fotografien vorgestellt. Aus der Fülle meist ähnlicher Objekte haben die Autoren nach individuell/subjektiven Gesichtspunkten besonders ausgefallene 'Ethnographica', Gebrauchs- oder Ritualgegenstände aus indigenen Gesellschaften, ausgewählt. Die Objekte in diesem Band werden nicht nur in einem ethnologischen Kontext gedeutet, sondern zugleich als Kunstwerke beschrieben und interpretiert. Um das Augenmerk des westlichen Betrachters auf die künstlerischen Qualitäten von Ethnographica zu lenken, werden sie hier gezielt als Ergebnisse indigener Ästhetik und indigenen Kunstschaffens dargestellt. Zum besseren Verständnis eines jeden Kunstwerks fragen die Autoren danach, in welcher Umgebung ein Werk entstand und von welchen Ideen über Farbe, Form, Symmetrie, Balance etc. die Künstler geprägt waren. Es ist das gemeinsame Ziel, das Außerordentliche, das Elaborierte, das Andere, das Perfekte oder gerade nicht Perfekte, das Harmonische oder das Beunruhigende an ihnen zu präsentieren. Die Bedeutung eines Objekts ist jedoch durch seine ursprüngliche Herkunft und Bestimmung nicht unveränderlich festgelegt. Mit dem Wechsel von Betrachtern und Besitzern verändern sich auch die mit dem Gegenstand assoziierten Ideen und Gedanken. Daher lässt sich die Wirkung eines Kunstwerks immer nur in der Auseinandersetzung mit den ästhetischen Vorstellungen und dem Vorwissen seines jeweiligen Betrachters nachvollziehen. Hier treffen die unterschiedlichen ästhetischen Konzepte indigener und europäischer Gesellschaften aufeinander und führen zu Reaktionen, die im Idealfall zwischen beiden Sichtweisen vermitteln. "Being Object. Being Art. Meisterwerke aus den Sammlungen des Museums der Weltkulturen Frankfurt am Main" verdeutlicht ein zentrales Anliegen der Autoren im Hinblick auf die Präsentation außereuropäischer Kunst: Für sie kann die viel diskutierte Frage "Kunst oder Kontext" nicht mit einem apodiktischen "Entweder-Oder", sondern nur mit einem "Sowohl-als-Auch" beantwortet werden. | |||||
| ISBN | 978 3 8030 3336 9 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | 29. September 2009 |
| X | ||||
| Sehnsucht Brasilien Saudade do Brasil | ||||
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Hrsg.: Frederica Steisslinger und Markus Baumgart Texte: Eva-Marina Froitzheim, Hans-Jürgen Imiela, Martina Merklinger Text: deutsch/portugiesisch (please scroll down for details) ca. 160 Seiten mit 59 Abbildungen in Farbe und 47 in s/w Format 26 x 24 cm. Hardcover Fritz Steisslinger (2. August 1891, Göppingen – 16. März 1957, Böblingen) war langjähriges Mitglied der Stuttgarter Sezession und deren erster Vorsitzender nach der Neugründung 1946. Nach ausgedehnten Reisen sowie einem mehrjährigen Aufenthalt mit der ganzen Familie in Berlin (1929–31), wo er bereits 1924 erste Kontakte zu Galerien und Künstlerkreisen geknüpft hatte, führte ihn sein Lebensweg immer wieder in den südwestdeutschen Raum zurück. Eine ganz besondere Beziehung verband Fritz Steisslinger mit Brasilien, nicht zuletzt durch seine zwar deutschstämmige, aber in Rio de Janeiro geborene Ehefrau Elisabeth Haasis. Eine erste Reise führte ihn 1934 in das Land, mit seinem Besuch in den Jahren 1948 bis 1950 verband sich sogar der Wunsch nach einer Übersiedelung. Beide Aufenthalte waren von großer Bedeutung für den Menschen, aber auch den Maler Fritz Steisslinger. Sie fügten seinem „Weltbild neue Farben“ hinzu, wie er selbst bemerkte. Gleichzeitig schwingt in seinem frühen Brasilien-Werk ein dokumentarischer Aspekt mit. „Stuttgart, das Schwabenland, und Brasilien: mir scheint man hätte kein besseres Verbindungsglied finden können – jedenfalls kein strahlenderes, mitreißenderes – als das dieser Bilder von Fritz Steisslinger“, schrieb so auch der damalige Leiter der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart, Heinrich Geissler, als die Brasilien-Bilder Fritz Steisslingers im September 1987 das erste Mal als eigenständiger Werkblock in Stuttgart ausgestellt wurden. „Sie sind in ihrer koloristischen Vielfalt und Lebendigkeit, der Beobachtungsschärfe und Sachtreue ein köstliches Lob, zugleich aber auch ein Stück Bestandsaufnahme des riesigen Landes. Es wäre sehr zu wünschen, dass sie einmal zu einem Bildband vereint der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnten.“ Zumindest für die Bilder von 1934 liegt dieser Band hiermit nun endlich vor. Ergänzt durch zahlreiche Dokumente bildet er über das künstlerische Werk Steisslingers hinaus das vergangene Brasilien der 1930er-Jahre ab. Saudade do Brasil O pintor Fritz Steisslinger em viagem pelo Brasil, 1934 Editores: Frederica Steisslinger e Markus Baumgart Textos: Eva-Marina Froitzheim, Hans-Jürgen Imiela, Martina Merklinger Texto: alemão / português Aprox. 160 páginas com 59 ilustrações em cores e 47 em p&b Formato 26 x 24 cm. Capa dura Fritz Steisslinger (2 de agosto de 1891, Göppingen – 16 de março de 1957, Böblingen) foi membro, durante muitos anos, da chamada Stuttgarter Sezession, uma organização de artistas plásticos que se rebelou contra a postura conservadora do órgão de representação dos artistas plásticos em Stuttgart, tendo sido o primeiro presidente desse grupo dissidente, após sua fundação em 1946. Depois de longas viagens e de uma estadia de alguns anos com toda a família em Berlim (1929–1931), onde ele já havia feito contatos iniciais com galerias e círculos de artistas em 1924, a vida sempre o levou de volta ao sudoeste da Alemanha. Uma relação muito especial ligava Fritz Steisslinger ao Brasil, até mesmo pelo fato de sua esposa, Elisabeth Haasis, ter nascido no Rio de Janeiro, apesar da descendência alemã. Depois de uma primeira viagem ao país, em 1934, ele chegou mesmo a pensar em emigrar durante sua estadia nos anos de 1948 a 1950. As duas viagens foram de grande importância, não só para o homem, mas também para o pintor Fritz Steisslinger. Elas acrescentaram à sua “visão do mundo, novas cores", como ele mesmo constatou. Ao mesmo tempo, seus primeiros quadros produzidos no Brasil contêm também um aspecto documentarista. “Stuttgart, a região da Suábia e o Brasil: quer me parecer que não poderia haver entre esses lugares melhor elo de ligação – e certamente nenhum mais brilhante e arrebatador – que estes quadros de Fritz Steisslinger“, escreveu Heinrich Geissler, diretor do Acervo Gráfico da Staatsgalerie Stuttgart na época em que as pinturas de Steisslinger feitas no Brasil foram expostas pela primeira vez como um bloco individual de sua obra, em Stuttgart, em setembro de 1987. "Na diversidade e vitalidade de suas cores, na precisão de detalhes e fidelidade, eles são um elogio admirável e, ao mesmo tempo, um verdadeiro inventário deste país gigantesco. Seria de grande valor ver estes quadros, um dia, reunidos em um livro e colocados à disposição do público." Este livro apresenta, finalmente, ao menos os quadros de 1934. Complementado com inúmeros documentos, ele introduz não só a produção artística de Steisslinger, mas também o Brasil que existia na década de 30 do século passado. | ||||
| ISBN | 978 3 8030 3347 5 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | |
| Erscheinungsdatum | Oktober 2010 |
| X | |||
| Der Fortschritt des Erinnerns | |||
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Den Begriff Fortschritt brachte Walter Benjamin in Verbindung mit dem Begriff Verfallszeit. Seinem Denken und dem Andenken an sein Schicksal widmete Dani Karavan eine Gedenkstätte in Portbou, im Norden Spaniens, wo sich Benjamin im September 1940 auf der Flucht vor dem Naziregime das Leben genommen hatte. An diesem Beispiel der Erinnerungskultur wird hier einerseits das architektonische und kulturelle Potential einer solchen Anlage für einen Ort abseits touristischer Zentren rekonstruiert, andererseits die ins Vergessen verdrängte Debatte zum Thema Erinnern reflektiert. Eine grundlegende Fragestellung betrifft die Vereinnahmung des Gedenkens durch politische Interessen und die Vereinbarkeit von Kultur- und Massentourismus. Die Kunst aber vermag nicht nur das Erinnern, sondern auch das Verdrängen, Vergessen und Verbrauchen zu thematisieren. Karavans Gedenkort in Portbou wird hier auf mehreren Wegen erfahrbar gemacht und intellektuell von verschiedenen Formen des Erinnerns begleitet. | |||
| ISBN | 978 3 8030 3344 4 |
|---|---|
| Auflage | 1 |
| Autor | Sigrid Hauser |
| Erscheinungsdatum | August 2010 |
| X | |||
| Chancen, Möglichkeiten und Grenzen von Kunst im Unternehmen | |||
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Kunst und Wirtschaft – damit sind zwei Sphären bezeichnet, die sich in den vergangenen Jahrzehnten vermehrt einander angenähert haben. Vom Einzelfall der Sparda-Bank Baden-Württemberg ausgehend wird das Thema "Kunst im Unternehmen" als Grenzbereich zwischen Kunstgeschichte, Betriebswirtschaft und Marketing interdisziplinär beleuchtet. Die Sparda-Bank bietet mit ihrem recht jungen unternehmensfremden Engagement, vor allem aber mit ihrem Fokus auf Otto Herbert Hajek (1927–2005), die Möglichkeit, die Wirkung von "Kunst im Unternehmen" näher zu beleuchten. Das kommunikative Element rückt besonders in den Vordergrund, denn mit Hajek legte sich die Bank auf einen Künstler fest, für den Kommunikation mit Kunst ein wesentlicher Aspekt seines Schaffens gewesen ist. Ausgehend von der letzten großen Platzgestaltung "Zeichen ortieren Orte", die Hajek für die Sparda-Bank realisierte, erhält der Künstler und sein Schaffen im Außenraum eine Würdigung und Einordnung in die Kunstgeschichte, die nicht nur die Stringenz seines Denkens und deren Umsetzung in Kunstwerke einbezieht, sondern vor allem seine Leistungen bezüglich der Belebbarkeit von Orten in Städten in den Vordergrund rückt. Von der "Kunstumzingelung" wird der Bogen zu den verschiedenen Wirkmechanismen, den darin liegenden Chancen und Möglichkeiten von "Kunst im Unternehmen", aber auch ihren Grenzen gespannt. Die Hinzunahme von ausgewählten Unternehmen, die erfolgreich Kunst zur Kommunikation nach innen und nach außen verwenden, dient der Verortung des Engagements der Sparda-Bank und dokumentiert zugleich die Vielfältigkeit und die sich dadurch bietenden Chancen. | |||
| ISBN | 978 3 8030 3342 0 |
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| Auflage | 1 |
| Autor | Chris Gerbing |
| Erscheinungsdatum | August 2010 |